|
Datum: Samstag, den 12. September 2009 Ort: Lübeck Rathaus, Breite Straße 62, 23552 Lübeck Die nächste regionale Klimakonferenz der Heinrich-Böll-Stiftung findet in Lübeck statt. Gemeinsam mit den regionalen Partnern Stadt Lübeck - Bereich Umweltschutz, Bund der Energieverbraucher - Regionalgruppe Lübeck, BUND - Kreisgruppe Lübeck, Deutscher Mieterbund Mieterverein Lübeck, Energietisch Lübeck e.V., Gesellschaft für Geographie und Völkerkunde zu Lübeck und Greenpeace - Gruppe Lübeck hat sich diese Konferenz als Ziel gesetzt, bereits vorhandenes Wissen erneut aufzugreifen und die Umsätzung in die Praxis zu stärken. Viele Gutachten und Konzepte, die für ein klimafreundlicheres Lübeck bereits entworfen wurden, liegen bis heute unverwirklicht in der Schublade. Pressetext über die regionale Klimakonferenz finden Sie hier! Einen Audio-Mitschnitt der Veranstaltung von Fritz Tölzner aus Travemünde finden Sie hier: Teil 1, Teil 2
Programmablauf:
ab 11:00 Uhr
| Eröffnung Dirk Scheelje, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein
Begrüßung Thorsten Geißler, Senator für Umwelt, Sicherheit und Ordnung Lübeck
| ab 11:20 Uhr
| Einführungsreferate "Desertec - Klimaschutz durch dezentrale Energieversorgung mit globalem Anschluss“ Max Schön, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome
"Klimafreundliche Mobilität in der Stadtregion von Morgen" Denis Fiedel, LVS Schleswig-Holstein Landesweite Verkehrsservicegesellschaft mbH
| ab 12:30 Uhr
| Mittagspause (für das leibliche Wohl wird gesorgt!)
| | ab 13:30 Uhr | Arbeitsgruppen
|
| AG 1: "Ran an die zweite Miete - Win-Win-Lösungen für Mieter und Vermieter!" Ca. 70% der Lübecker Bevölkerung wohnt zur Miete. Die Kosten für Wärme und Strom haben inzwischen den Umfang einer zweiten Miete erreicht. Durch die direkte Umlage der Heizkosten auf den Mieter sind die Eigentümer oft nicht an einer energetischen Sanierung ihrer Immobilie interessiert. Förderprogramme werden vielfach nicht genutzt – Wertschöpfung für die Region geht verloren. Ziele: Wege aus der Investor-Nutzerfalle für Lübeck aufzeigen. Wie an den Vermieter herantreten? Was kann man selber machen? Orientierung durch den Heizspiegel! Vermieter, Handwerk und Mieter sollen zu Wort kommen. Inhalt: Motivation von Immobilieneigentümern doch energetisch zu sanieren beispielhaft aufzeigen(z.B. Wohnungsbaugesellschaften, die klimafreundlich handeln und „Klimapakt Wohnen“ des Landes SH) Hemmnisse offen legen Lösungsansätze präsentieren – Lastenausgleich Mieter Vermieter bei Investitionen – Kostenzuschüsse bei Spargeräten für Geringverdiener Kampagne für Lübeck entwickeln: „Heizkosten runter – Konjunktur hoch“ Moderation: Fritz Toelsner, Offener Kanal Lübeck
Impulsreferate: - Energetische Sanierung mit Herz und Verstand - Motivation und Hemmnisse aus Sicht der "Trave" Hartmut Sörensen, Grundstücks-Gesellschaft »Trave« mbH - Was geht? – Wenn Mensch, Bauwerk und Technik harmonieren Frank Dehnhard, Solarc Architekten - Forderungen an die Politik, Vermieter und Mieter Gunhild Duske, Bund der Energieverbraucher – Regionalgruppe Lübeck Thomas Klempau, DMB Mieterverein Lübeck Sascha Färber, Haus & Grundbesitzerverein Lübeck e.V. Ergebnissprotokoll
|
|
AG 2: "-10% CO2 alle 5 Jahre! Wege von der Theorie zur Praxis"
Die Stadt Lübeck hat im Rahmen der Klimaschutzinitiative des BMU die Erarbeitung eines Klimaschutzprogramms beantragt. Dieses soll aufbauend auf vorhandenen Bilanzen und Gutachten in einem partizipativen Verfahren konkrete Maßnahmen für den Klimaschutz in Lübeck herausarbeiten. Gleichzeitig wurde die Wiederbesetzung der Klimaleitstelle innerhalb der Verwaltung der Stadt Lübeck beschlossen, um den Klimaschutz innerhalb des Verwaltungshandelns zu befördern und die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes zu gewährleisten. Wie kann man aus Worten Taten werden lassen? Ziel: Frühzeitig die Weichen stellen, um Klimaschutzprogramm und Klimaschutzleitstelle erfolgreich umzusetzen. Inhalt: Die zusammenfassende Präsentation vorhandener Bilanzen und Gutachten Die Formulierung von Mindeststandards für den Klimaschutz in Lübeck – gemäß Mitgliedschaft der Stadt Lübeck beim Klimabündnis der Städte alle 5 Jahre 10% CO2-Minderung Erfahrungsaustausch über erfolgreiche Umsetzung von Klimaschutzkonzepten Erfolgsfaktoren, Instrumente (z.B. european energy award) Definition des Aufgabenprofils für die Klimaschutzleitstelle sowie verwaltungsstrukturelle Voraussetzungen (z.B. Stabsstelle)
Moderation: Wolfgang Fabian, Offener Kanal Lübeck Impulsreferate:
- Ausgangspunkt Lübeck Barbara Schäfers, Hansestadt Lübeck: Bereich Umweltschutz - Start und Ziel der Stadtwerke Lübeck Ralf Giercke, Stadtwerke Lübeck: Umweltbeauftragter - Mit Qualitätsmanagement zum Ziel – das Tool European Energy Award Reiner Tippkötter, Berater European Energy Award®, infas enermetric
|
| AG 3: " Klimaschutz macht mobil"
Das Klimaszenario des Verkehrsentwicklungsplanes (VEP) liegt schon lange vor. Die Bürgerschaft hat einen Beschluss gefasst, dass bis zur Erstellung eines nächsten VEPs (in 5 Jahren) das Klimaszenario umgesetzt werden soll. Welche Auswirkungen auf die Mobilität der Lübecker Bevölkerung hat dies? Welche Umsetzungshemmnisse/Widerstände bestehen? Ziele: Verkehrsdebatte erfolgreich anzetteln und erfolgreich umsetzen Inhalt: Präsentation und Diskussion des Klimaszenarios Stellungnahmen zur Umsetzung Moderation: Impulsreferate: - Das Klimaszenario des Verkehrsentwicklungsplanes Lübeck Stefan Luft, urbanus GbR - Klimafreundlich mobil mit der Stadtregionalbahn Rainer Bohn, Projektgruppe StadtRegionalBahn Kiel - Kurswechsel Flughafen Blankensee Gerhard Haase, Schutzgemeinschaft gegen Fluglärm Lübeck und Umgebung e.V.
| ab 16:00 Uhr
| Kaffeepause
| ab 16:30 Uhr
| Debatte der Konferenzergebnisse Die drei ModeratorInnen diskutieren die Ergebnisse der Arbeitsgruppen mit Thorsten Geißler, Senator für Umwelt, Sicherheit und Ordnung Lübeck
"Was nehmen Sie von der Konferenz für Ihre Arbeit mit?"
| 17:30 Uhr
| Ende der regionalen Klimakonferenz
|
|